SLIGHT SHOW

Kunsthalle am Hamburger Platz, Berlin 2016

Andrea van Reimersdahl  l  Karwath+Todisko

slight-showl_karwathtodiskoKarwath+Todisko | TAPE CURTAIN INVERS
Folien, Scheinwerfer, Relais, Motoren, Sound | 340 cm x 600 cm x 450 cm

04_slight-show_van-reimersdahl_karwathtodiskoAndrea van Reimersdahl |  Um den Morast zu umgehen, gingen wir in Richtung Osten | Karwath+Todisko | TAPE CURTAIN INVERS

SlightShow-Ansichrt_SW Seite_siteAndrea van Reimersdahl | Um den Morast zu umgehen, gingen wir in Richtung Osten | Karwath+Todisko | SLIGHT

SlightShow_Slight_karwath-todisko_siteKarwath+Todisko | SLIGHT | Folien, Ventilatoren, Relais, 340 cm x 600 cm x 110 cm

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Karwath+Todisko | SLIGHT | Andrea van Reimersdahl | Ivonne Dippmann | Escapes

Fotos: Annette Hauschildt

Andrea van Reimersdahl und Karwath+Todisko sind Absolventinnen der Weissensee Kunsthochschule Berlin. Ende der 90er Jahre kreuzten sich hier ihre Wege. Es entstanden unabhängige und doch verbundene Arbeiten, in denen der jeweils Andere erschien. Seitdem blieb ein begleitendes, gegenseitiges Interesse  bestehen.
Aktuell schaffen die Künstlerinnen Arbeiten, die Material, Raum und Betrachter zueinander in Bezug setzen. Sie beschäftigen sich in Ihren Werken auf unterschiedliche Weise mit den Themen Vergänglichkeit und Leichtigkeit. Ihre Ausgangspositionen sind verschieden: der Raum und die Zeichnung. In der Kunsthalle am Hamburger Platz treffen die Arbeiten mit ihren thematischen Überschneidungen aufeinander und entfalten eine neue Präsenz.

www.van-reimersdahl.com  l  www.todisko.de  l  www.kunsthalle.kunsthochschule-berlin.de

Die Ausstellung SLIGHT SHOW inklusive Katalog wird gefördert durch das Bezirksamt Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur, sowie durch die Mart Stam Gesellschaft, Förderverein der weissensee kunsthochschule berlin. Die Kunsthalle am Hamburger Platz wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der weissensee kunsthoch­schule berlin, sowie der Gesobau.

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Bildraum

Hochschule Darmstadt WS 2015/ 16

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Im Kurs Bildraum werden die Grenzen zwischen Bild, Objekt und Raum thematisiert. Gearbeitet wird mit den Eigenheiten des Raums: Was muss hinzugefügt oder weggenommen werden, um eine Wirkung zu erzielen?Außerdem geht es um die Fragestellung, wie sich Objekte, Installationen und Videoarbeiten in den Ausstellungsort einfügen lassen. Der Einsatz von Licht spielt hierbei eine ebenso große Rolle, wie die Auswahl des Ortes für ein bestimmtes Exponat. Es wird in einem realen Raum – der Halle und einigen anderen Räumen des Fachbereichs Gestaltung – gearbeitet. Nicht zuletzt geht es um die Herstellung von Illusionen.

Die Präsentation der Arbeiten findet am Donnerstag, den 21. Januar 2016 von 17:00 – 21:00 Uhr im Foyer des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Darmstadt auf der Mathildenhöhe statt.

Dokumentation Bildraum.pdf

Raumwelten

Kongress, Ludwigsburg 2015

Referentin zusammen mit Prof. Kai Buchholz, Manuel Boxhorn, Etienne Dietrich, Felix Dölker, Anthea Östreicher und Florian Schunck für die Hochschule Darmstadt

Raumwelten

Freiraum der künstlerischen Produktion (artist activism)

DE
Aussgehend von der Problematik der eigenen Ateliersuche im Jahr 2025 und dem daraus resultierenden Manifest für eine Neue Künstler_innen Kolonie auf der Rosenhöhe in Darmstadt, habe ich zusammen mit Kira und Kai Altheim von Büro Raum – Studio für gesellschaftliche Raumfragen in ehrenamtlicher Arbeit für die Stadt Darmstadt ein Konzept zur Aktivierung leerstehender Gebäude zugunsten von Kunst und Kultur verfasst.

Durch das Presseecho, das Interesse von Büger_innen und Künstler_innen, haben wir gemerkt, wie wichtig es ist, in Zeiten stetig ansteigender Kapitalisierung des Raums, sich für den Erhalt von Freiräumen zu engagieren. Im Konzeptschreiben gehen wir auf die konkrete Situation in Darmstadt ein und erläutern, wie wichtig Freiräume für Kunst und Kultur sind, und dass es diese in Darmstadt immer weniger gibt. Wir nennen Beispiele aus anderen Städten, wo die aktivierung städtischen Leerstands durch Kunst und Kultur bereits funktioniert. Wir machen Vorschläge, wie man Darmstadts Potential in dieser Hinsicht nutzen kann und belegen diese mit Zahlen. Derzeit sind wir mit Vertreter_innen der Stadtverordnetenversammlung und des Hessischen Landtags darüber im Austausch.

EN
Taking as the starting point the challenge of finding a new studio in 2025 and the resulting manifesto for a new artists’ colony on the Rosenhöhe in Darmstadt, I started to collaborate with Kira and Kai Altheim from Büro Raum – Studio für gesellschaftliche Raumfragen. Together we drafted a concept on a voluntary basis for the City of Darmstadt aimed at revitalising vacant buildings for the benefit of art and culture.

The press coverage and the interest shown by residents and artists have made us realise how important it is, in times of ever-increasing capitalisation of space, to campaign for the preservation of open spaces. In the concept paper, we address the specific situation in Darmstadt and explain how important open spaces are for art and culture, and that there are fewer and fewer of them in Darmstadt. We cite examples from other cities where the revitalisation of vacant urban spaces through art and culture is already proving successful. We make proposals on how Darmstadt’s potential in this regard can be harnessed and back these up with figures. We are currently in discussion with representatives of the City Council and the Hessian State Parliament on this matter.

https://buero-raum.eu/


Auszüge aus dem Konzept


Artikel im Darmstädter Echo vom 28.03.2026


Artikel im P Magazin Ausgabe Juni 2026

Link zum vollständigen Artikel:
P_Ausgabe_184

DUELL

Staatstheater Darmstadt 2015

03_duell©karwath+todisko

Die Arbeit ist im Rahmen des Datterich Festivals entstanden und setzt sich mit dem Dilemma des Duells auseinander: Sobald man gefordert wird, gibt es kaum eine Möglichkeit sich dem Duell ohne Ehrverlust zu entziehen. Die Installation fordert den Betrachter auf, selbst zum Akteur zu werden.
An einer Spiegelwand sind schwarze Ballons befestigt. Davor liegen gut sichtbar Stecknadeln. Mit jedem zerstochenen Ballon wird das Spiegelbild des Akteurs mehr und mehr sichtbar. Im Moment des Erschreckens sieht er sich im Spiegel als sein eigener Duellpartner.
Die zerstochenen Ballons fallen auf den Boden, die Geräusche der Aktion werden aufgenommen und im weiteren Verlauf der Ausstellung bearbeitet wiedergegeben. Der Verfall gehört zur Installation und soll nicht beseitigt werden. Es entsteht das Bild eines verlassenen Schlachtfelds.

Polystyrolspiegel, Holz, Latex, Klebeband, PAR-Strahler, Soundsystem, Sound

 

100


#100.1 Fotocollage auf Papier  l  21 cm x 29 cm


#100.2 Fotocollage auf Papier l 21 cm x 29 cm


#100.3 Fotocollage auf Papier l 21 cm x 29 cm


#100.4 Fotocollage auf Papier l 21 cm x 29 cm


#100.5 Fotocollage auf Papier l 21 cm x 29 cm


#100.6 Fotocollage auf Papier l 21 cm x 29 cm


#100.7 Fotocollage auf Papier l 21 cm x 29 cm


#100.8 Fotocollage auf Papier l 21 cm x 29 cm


#100.9 Fotocollage auf Papier l 21 cm x 29 cm


#100.10 Fotocollage auf Papier l 21 cm x 29 cm


#100.11 Fotocollage auf Papier l 21 cm x 29 cm


#100.12 Fotocollage auf Papier l 21 cm x 29 cm


#100.13 Fotocollage auf Papier l 21 cm x 29 cm


#100.14 Fotocollage auf Papier l 21 cm x 29 cm


#100.15 Fotocollage auf Papier l 21 cm x 29 cm


#100.16 Fotocollage auf Papier l 21 cm x 29 cm


#100.17 Fotocollage auf Papier l 21 cm x 29 cm


#100.18 Fotocollage auf Papier l 21 cm x 29 cm

Raum+Licht

Hochschule Darmstadt WS 2014/15

raum-licht_site
Foto: Etienne Dietrich

Licht „ist eine Form von Energie, die sich im luftleeren Raum mit einer Geschwindigkeit von 299.792.458 m/s ausbreitet. Trifft Licht auf prismatische Strukturen, so teilt es sich in verschiedene Wellenlängen auf, die als Farben sichtbar werden.“ 1

Der Kurs RAUM+LICHT soll die Wahrnehmung für Licht schärfen und zeigen, wie man Licht nutzen kann, um Stimmungen zu erzeugen, bzw. zu verstärken.Es werden Künstler vorgestellt, die mit Licht arbeiten und es soll im Laufe des Semesters eine Blackbox auf dem Dachboden des Designhauses hergestellt werden. So kann wie in einem Lichtlabor geforscht werden.

1 (aus: Website des ZKM, http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$4745)

Dokumentation Raum+Licht.pdf

GOLDEN#1

Architektursommer Rhein Main #2 2014

03GOLDEN_1.2_karwath-todisko

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Zu bedrohlichem Sound schweben die goldschimmernden Objekte von in einer der ehemaligen Schutzkammern des Atomschutzbunkers am Karolinenplatz. Ein junger Mann schneidet ruhig und konzentriert an den sinkenden Objekten Folie ab, dann schweben sie wieder empor. Karwath+Todisko experimentiert mit verschiedenen Raumsituationen: sei es im Bunker, wo durch die niedrige Deckenhöhe und den Betonbau schon ein an sich beklemmender Raum vorherrscht, oder während des Sommerfestes im Kunst Archiv Darmstadt, wo sich die frei durch die Räume schwebenden Objekte GOLDEN#2 auch gegen ein Durchgangspublikum behaupten können. (…)

„Was muss ich ändern, damit etwas seltsames entsteht?“ fragt sich die Künstlerin beim Konzipieren. Was dann entsteht lässt sich anschließend schwer in Worte fassen, ist atmosphärisch unglaublich dicht. Verlangt nach Stille und Konzentration.

Julia Reichelt für Artmapp

karwath+todisko artmapp1

 

MPET-Folie, Latex, Helium, Sound
Performer: Bas Kahlert