Perfekt

PerfektTerminus) wird für abgeschlossene Handlungen in der Vergangenheit verwendet. Dass veraltete Medien, wie z.B. die analoge Fotografie in jüngs- ter Zeit eine Renaissance erfahren, ist ein Phänomen. Was ist in Zeiten flächendeckender Digitalisierung so reizvoll an längst überholter Technik?
Das Blockseminar Perfekt bietet die Möglichkeit mit analoger Technik oder auch ganz ohne Geräte zu arbeiten. Zum Technikbegriff im Sinne eines besonderen Könnens in beliebigen Bereichen menschlicher Tätigkeit wird geforscht. Ein Experimentierfeld von Handschrift, Schreibmaschine, Stimme, VHS, der deutschen Post und zahlreichen Adaptern.
Die Präsentation fand am Donnerstag, dem 31. Oktober 2019 von 17:00 bis 21:00 Uhr im Foyer des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Darmstadt auf der Mathildenhöhe statt.
Arbeiten von Kira Eisel, Miriam Heyer, Sophia Richter, Nora Schmelter, Rahel Würsching

Dokumentation Perfekt.pdf


Nora Schmelter, Desillusionieren Teil 2, Foto: Paul Jürgens

Slight#2

Vortrag an der Accademia Belle Arti Santagiulia in Brescia im Rahmen der Ausstellung Gemina im Kunstzentrum C.AR.M.E. Brescia.

Laboratorio didattico-artistico con gli alunni della scuola dell’infanzia G. Garibaldi di Molinetto di Mazzano, condotto dagli studenti del III anno di Didattica dell’Arte per i Musei guidati dal Prof. Angelo Vigo dell’Hdemia SantaGiulia.

Es wurde im Kurs von Prof. Angelo Vigo ein Vermittlungsprojekt von Studierenden der Accademia di Belle Arti Santagiulia erarbeitet.

Youtube-Link zum Vermittlungsprojekt der Accademia Santagiulia zu Slight#2

 

futur I

Die Kunst macht sich neue Erfindungen zu eigen, spielt damit, probiert aus. Als Werkzeug, als Vehikel, um das zu transportieren, was transportiert werden soll. War die Videokunst beispielsweise vor mehreren Jahrzehnten noch ein Nischenphänomen, so ist sie heute ein gebräuchliches Medium. Es geht aber auch immer weiter: Die Ästhetik von Videospielen taucht ebenso auf, wie die Auseinandersetzung mit Social Media.

Der Künstler Richard Prince lässt 2015 fremde Instagram-Posts auf Leinwand drucken, stellt sie in der Gagosian Gallery in New York aus und stößt eine Urheberrechtsdebatte an. Die Künstlerin Amalia Ulman nutzt ihren Instagramaccount kurzzeitig für eine Fake-Identität, die sich mit dem Influencer-Phänomen auseinandersetzt.

Im Blockseminar Futur l geht es darum, aktuelle Medienentwicklungen zu beobachten und auf ihr Potential für die Kunst oder für angrenzende Bereiche hin zu untersuchen. Die Arbeitsergebnisse werden am Ende des Seminars öffentlich präsentiert.

Dokumentation FUTUR I.pdf

immateriell

Hochschule Darmstadt WS 2016/ 17

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Im Kurs „immateriell“ soll – wie der Titel vermuten lässt – Materialität außen vor gelassen werden. Es geht darum, den Raum mit den bereits vorhandenen Phänomenen und Dingen erfahrbar zu machen und zu füllen. Zusätzlich kann noch Sound, Licht und Video eingesetzt werden. Auch eine performative Komponente kann hinzukommen.

Die Präsentation der Arbeiten findet am Donnerstag, den 13. Oktober 2016 ab 18:00 Uhr im Foyer des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Darmstadt auf der Mathildenhöhe statt.

 

 

 

 

Bildraum

Hochschule Darmstadt WS 2015/ 16

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Im Kurs Bildraum werden die Grenzen zwischen Bild, Objekt und Raum thematisiert. Gearbeitet wird mit den Eigenheiten des Raums: Was muss hinzugefügt oder weggenommen werden, um eine Wirkung zu erzielen?Außerdem geht es um die Fragestellung, wie sich Objekte, Installationen und Videoarbeiten in den Ausstellungsort einfügen lassen. Der Einsatz von Licht spielt hierbei eine ebenso große Rolle, wie die Auswahl des Ortes für ein bestimmtes Exponat. Es wird in einem realen Raum – der Halle und einigen anderen Räumen des Fachbereichs Gestaltung – gearbeitet. Nicht zuletzt geht es um die Herstellung von Illusionen.

Die Präsentation der Arbeiten findet am Donnerstag, den 21. Januar 2016 von 17:00 – 21:00 Uhr im Foyer des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Darmstadt auf der Mathildenhöhe statt.

Raumwelten

Kongress, Ludwigsburg 2015

Referentin zusammen mit Prof. Kai Buchholz, Manuel Boxhorn, Etienne Dietrich, Felix Dölker, Anthea Östreicher und Florian Schunck für die Hochschule Darmstadt

Raumwelten

Raum+Licht

Hochschule Darmstadt WS 2014/15

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Foto: Etienne Dietrich

Licht „ist eine Form von Energie, die sich im luftleeren Raum mit einer Geschwindigkeit von 299.792.458 m/s ausbreitet. Trifft Licht auf prismatische Strukturen, so teilt es sich in verschiedene Wellenlängen auf, die als Farben sichtbar werden.“ 1

Der Kurs RAUM+LICHT soll die Wahrnehmung für Licht schärfen und zeigen, wie man Licht nutzen kann, um Stimmungen zu erzeugen, bzw. zu verstärken.Es werden Künstler vorgestellt, die mit Licht arbeiten und es soll im Laufe des Semesters eine Blackbox auf dem Dachboden des Designhauses hergestellt werden. So kann wie in einem Lichtlabor geforscht werden.

1 (aus: Website des ZKM, http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$4745)

Verlorene Orte

Hochschule Darmstadt WS 2013/14

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Im Keller des Designhauses in Darmstadt befinden sich neben Lagerräumen auch Fragmente einer ehemaligen Hausmeisterwohnung. Den Studierenden war die Möglichkeit gegeben mit diesen Räumen und Fragmenten zu arbeiten, Assoziationen zu finden, auf Spurensuche zu gehen, Materialien, Sound und Licht hinzuzufügen und eine neue Welt unter Tage entstehen zu lassen.
Hauptanliegen des Kurses war die praktische Durchführung der Konzepte und die sich daran anschließende öffentliche Präsentation der Arbeiten in Form einer Ausstellung. Wichtige Aspekte des Kurses waren der Umgang mit den Ausstellungsbesuchern und die direkte Rückmeldung durch die Betrachter.

Phänomen Raum

Hochschule Darmstadt WS 2008/09

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Foto: Marko Müller

In einem ehemaligen Bürogebäude hatten die Studierenden die Möglichkeit mit den leeren Räumen zu arbeiten. Die Räume waren das Ausgangsmaterial, das es zu formen galt – das weiße Blatt Papier.
Das Thema war die Auseinandersetzung mit dem Vorhandenen und die Modifikation des Raums: Was muss man hinzufügen oder wegnehmen, um eine Wirkung zu erzielen? Muss man ein bestimmtes Material multiplizieren? Woher kommt das Licht? Genügt ein Geruch, ein Sound für eine andere Raumwahrnehmung?

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